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CO2 Warnanlagen für die Gastronomie in Österreich

Gaswarnanlagen

Informations und Verkaufsseite über die Gefahren von Kohlendioxid in Gastronomiebetrieben, ausgelöst durch Schankgase.
Wir bieten Risikoanalysen, Beratung und Verkauf von geeigneten Warnsystemen.
Betreuungsgebiet:
Wien, Niederösterreich,Burgenland
Bei Interesse bitte um Kontaktaufnahme mit
Firma Austromat Gastronomie Concepts GmbH
www.austromat.at

Produkte

Wir verbauen nur geprüfte und für die Gastronomie zugelassene Produkte.
Daher empfehlen wir Gaswarnanlagen von Kundo und Analox.
Beide Hersteller erfüllen alle notwendigen Auflagen für die Gastronomie und sind seit vielen Jahren erfolgreich im Einsatz.

Kundo


KUNDO XT

Das Herzstück des Systems ist ein opto-elektronischer Sensor. Durch die Kombination einer Sensoreinheit mit einer Warneinheit ist die Grundkonfiguration bewusst auf wenige Komponenten beschränkt, um eine hohe Ausfallsicherheit, Langlebigkeit und einfache Installation zu gewährleisten. Je nach Anwendungsfall kann zur Absicherung eines zweiten Raumes oder eines zweiten Eingangs eine weitere Sensor- oder Signaleinheit angeschlossen werden. Zusätzlich können Lüfter und Absaugeinrichtungen direkt über eine Schalteinheit angesteuert werden.

Beschreibung Kundo Deutsch / pdf Format

Analox

ANALOX 

Mit dem Gaswarngerät Analox Ax 50/50M, baumustergeprüft nach
DIN 6653-2, können Sie beruhigt aufatmen, denn es bietet eine schnelle spezifische Reaktion auf Kohlendioxid. Das Gerät verfügt über drei Alarmstufen (Voralarm, Hauptalarm, Störung) und gewährleistet ein sicheres Betreten und Arbeiten in Gefahrenbereichen.

Beschreibung Analox Deutsch / pdf Format

Befähigung

Nicht jeder Betrieb darf CO2 Warnanlagen installieren. Achten Sie darauf, dass Ihre beauftragte Firma auch die nötigen Berechtigungen besitzt. Falsch montierte Anlagen sind natürlich ein hohes Risiko.
Herr Ing. Andreas Waltschek ist als TÜV zertifizierter Sachkundiger für Schankanlagen berechtigt, solche Anlagen zu vertreiben, einzubauen, überprüfen und abzunehmen.

Kundo
Zertifikat Schanktechnik

Gefahren durch CO2 (Kohlendioxid)

Beschreibung:
In so gut wie allen Gastronomiebetrieben wird CO2 als Schankgas für Zapfanlagen / Schankanlagen verwendet. Auf Grund von Leckagen oder unsachgemäßer Benutzung kann es zu einem unbeabsichtigten CO2 Austritt kommen.

CO2 ist ein farbloses und geruchsloses Gas, dadurch ist es im Gefahrenbereich für den Menschen nicht erkennbar!
Die gesetzlichen Vorgaben sind schon lange vorhanden, aber durch Unwissenheit und vorallem durch die Unterschätzung der Gefahr werden Schutzmaßnahmen in Österreich kaum noch beachtet.

Grundlagen:
C02 ist nicht giftig! Aber ab einer gewissen Konzentration in der Luft ist es gesundheitsschädlich, da die Sauerstoffanreicherung im Blut verringert bzw. verhindert wird.
Ab 3% Kohlendioxid in der Luft treten bereits erste Beschwerden auf, dies führt je nach Konzentration zu Schwindel und Krampfanfällen. Ab einer Konzentration von 8% im Gefahrenbereich besteht höchste Lebensgefahr.


Beispiel für die Berechnung der CO2 Konzentration im Raum:

Aufstellungsraummit z. B. 4 x 5 m Grundfläche und 2,50 m Höhe.

Berechnung: 

Raumgröße: 4 x 5 m x 2,50 m Höhe = 50 m3 Raumvolumen

Druckgasbehälter: 10 kg CO2: dies entspricht ca. 5 m3 Gasvolumen

CO2 Gaskonzentration: Gasvolumen geteilt durch Raumvolumen x 100 entspricht  ca. 10 % CO2 

(Tod tritt kurzfristig ein - siehe Tabelle)


Hilfreiche und Informative Links:
Sicherer Betrieb von  Getränkeschankanlagen Quelle:BGN
Sicherer Umgang mit Schankgasen  Quelle:Provis
Ermittlung der Verteilung ausströmender Kohlensäure Quelle BGN
Tod durch Co2 Gas


Gefahrentabelle:

Gefahrentabelle
Mobirise

Die häufigsten Irrtümer!

1.) CO2 ist  gleichzusetzen mit CO . 
FALSCH! CO und CO2 sind zwei komplett verschiedene Medien!
C0 ist Kohlenmonoxid und entsteht hauptsächlich bei Verbrennungsanlagen. z.B. Holzöfen oder Gasthermen.
Kohlendioxid CO2 kann mit CO Meldern, welche z.B. in Bauhäusern verkauft werden, absolut nicht erfasst werden.

2.) CO2 ist schwerer wie Luft und sammelt sich nur in Bodennähe an.
Dies ist nur bedingt richtig! Aufgrund von Luftströmungen und eingesetzten Ventilatoren z.B. von Kühlmaschinen wird die CO2-Verteilung komplett verändert und im ganzen Raum verteilt. Hierzu gibt es mehrere Studien.

3.) Ein offenes Fenster reicht völlig aus!
Das Gesetz schreibt eine Querlüftung vor, wobei eine Öffnung sich in Bodennähe befinden muss. Diese Vorgaben sind in kaum einem Keller zu erfüllen.

4.) Die Kerze ist das sicherste und günstigste Hilfsmittel.
Mit einer Kerze in den Keller zu gehen ist nicht sehr hilfreich. Die Flamme der Kerze erlischt erst bei ca. 12% CO2 Anteil in der Atemluft. Bei so einer Konzentration sind sie zumindest bereits ohnmächtig und in großer Lebensgefahr.

Benötigte Warnschilder

Warnzeichen




Warnschild Gasflaschen

Jeder Raum wo Gasflaschen entweder gelagert oder benutzt werden gehört mit einem Warnschild am Eingang gekennzeichnet.

Warnung

Warnschild Gasansammlungen

Jeder Raum, welcher auf Grund seiner Größe und Beschaffenheit, durch Gasansammlungen gefährtet ist, gehört am Raumeingang gekennzeichnet.

Betriebsanweisung











Betriebsanweisung

Die Betriebsanweisung für Druckgasflaschen soll sichtbar im Bereich der angeschlossenen Gasflasche montiert sein

Wie schütze ich mich und meine Angestellten?

Alleine das Wissen und die Informationen über die mögliche Gefahr durch Schankgase, ist schon ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Informieren und schulen Sie Ihre Angestellten, dies kann unter Umständen schon schwerwiegende Unfälle vermeiden. Natürlich empfehlen wir dennoch technische Maßnahmen zu setzen.

  1. Querlüftung / meist schwer realisierbar - Bei ausreichender natürlicher Lüftung kann von der mechanischen Lüftung abgesehen werden. Dazu sind zwei dauerhaft wirksame (offen und unverstellt) direkt ins Freie führende Lüftungsöffnungen, möglichst eine in Bodennähe und eine in Deckennä- he (Querlüftung), notwendig. Diese Lüftungsöffnungen müssen jeweils einen Querschnitt von mindestens 1 % der Bodenfläche, mindestens aber jeweils 200 cm2 , haben
  2. Lüftungsanlage / teuer und in Kühlhäusern nicht möglich -Diese ist gewährleistet, wenn eine mechanische Lüftung (Zu- und Abluftanlage) folgende Anforderungen erfüllt:  mindestens 2-facher stündlicher Luftwechsel bei ständig laufender Lüftung und  Störungsanzeige durch Alarm (z.B. Warnleuchte oder Hupe) im Inneren und erforderlichenfalls außen bei der Zugangstür, wenn sonst die Störungsanzeige von außen nicht wahrgenommen werden kann. 
  3. Gaswarnanlage / meist die einfachste und sicherte Variante - Messorte der Sensoren sind so zu wählen, dass die im überwachten Bereich austretenden Gase entsprechend ihrer Dichte, relativ zur Dichte der Luft, rechtzeitig und sicher erfasst werden (z.B. bei CO2 ca. 50 cm über dem Boden). Sämtliche Teile der Gaswarnanlage müssen, insbesondere der Sensor und die Zentraleinheit, so installiert sein, dass eine mechanische Beschädigung weitgehend ausgeschlossen werden kann. Ausfall oder Störung der Energieversorgung (z.B. Stromausfall) sowie Alarm- und Störungsmeldevorrichtungen müssen, ohne den Gefahrenbereich zu betreten, wahr-genommen werden können. Bei Verwendung in sonstigen Betriebsräumen muss spätestens bei Erreichen einer gefährlichen Konzentration (z.B. bei CO2 bei 3 Vol%) bzw. bei Unterschreiten eines Sauerstoffgehaltes von 17 Vol%, die Alarmvorrichtungen ausgelöst werden. Die Gaswarngeräte müssen regelmäßig, in den von den Herstellern der Gaswarngeräte festgelegten Fristen und Umfang, durch eine fachkundige Person, geprüft werden. Wenn keine diesbezüglichen Herstellerangaben vorliegen, hat die Überprüfung auf ordnungsge- mäßen Zustand mindestens einmal jährlich, längstens jedoch in Abständen von 15 Kalendermonaten, durch eine fachkundige Person, zu erfolgen. Die Arbeitnehmer/innen müssen über die Funktion der Gaswarnanlage und die bei Warnung, Alarmierung und Störmeldungen notwendigen Maßnahmen sowie über Rettungsmaßnahmen nachweislich unterwiesen werden. 

Gesetzliche Vorgaben CO2 Warnanlage
(Gastronomie Österreich)

Erlass für das Arbeitsinspektorat. Sehr genaue und verständliche Erklärung für die Verwendung von CO2 in der Gastronomie.

Link: Sozialministerium Arbeitsinspektion

Regelung der Co2-Grenzwerte in Arbeitsstätten. Der Spitzenwert darf 1,5% CO2 nicht überschreiten.
Auszug:
Grenzwerte
§ 45. (1) Der MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatz-Konzentration) ist der Mittelwert in einem bestimmten Beurteilungszeitraum, der die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz angibt, die nach dem jeweiligen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse auch bei wiederholter und langfristiger Exposition im allgemeinen die Gesundheit von Arbeitnehmern nicht beeinträchtigt und diese nicht unangemessen belästigt.
(2) Der TRK-Wert (Technische Richtkonzentration) ist der Mittelwert in einem bestimmten Beurteilungszeitraum, der jene Konzentration eines gefährlichen Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz angibt, die nach dem Stand der Technik erreicht werden kann und die als Anhalt für die zu treffenden Schutzmaßnahmen und die meßtechnische Überwachung am Arbeitsplatz heranzuziehen ist. TRK-Werte sind nur für solche gefährlichen Arbeitsstoffe festzusetzen, für die nach dem jeweiligen Stand der Wissenschaft keine toxikologisch-arbeitsmedizinisch begründeten MAK-Werte aufgestellt werden können.
(3) Steht ein Arbeitsstoff, für den ein MAK-Wert festgelegt ist, in Verwendung, müssen Arbeitgeber dafür sorgen, daß dieser Wert nicht überschritten wird. Arbeitgeber haben anzustreben, daß dieser Wert stets möglichst weit unterschritten wird.
(4) Steht ein Arbeitsstoff, für den ein TRK-Wert festgelegt ist, in Verwendung, müssen Arbeitgeber dafür sorgen, daß dieser Wert stets möglichst weit unterschritten wird.
(5) Stehen gesundheitsgefährdende Arbeitsstoffe, für die ein MAK-Wert oder TRK-Wert festgelegt ist, in Verwendung, müssen die Arbeitgeber Maßnahmen festlegen, die im Falle von Grenzwertüberschreitungen infolge von Zwischenfällen zu treffen sind.
(6) Bei Grenzwertüberschreitungen auf Grund von Zwischenfällen müssen die Arbeitgeber weiters dafür sorgen, daß, solange die Grenzwertüberschreitung nicht beseitigt ist,
1.
nur die für Reparaturen und sonstige notwendige Arbeiten benötigten Arbeitnehmer beschäftigt werden,
2.
die Dauer der Exposition für diese Arbeitnehmer auf das unbedingt notwendige Ausmaß beschränkt ist und
3.
diese Arbeitnehmer während ihrer Tätigkeit die entsprechenden persönlichen Schutzausrüstungen verwenden.
(7) Steht ein gesundheitsgefährdender Arbeitsstoff in Verwendung, für den kein MAK-Wert oder TRK-Wert festgelegt ist, müssen Arbeitgeber dafür sorgen, daß die Konzentration dieses Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz stets so gering wie möglich ist.

Link: Rechtsinformationssytem Bundeskanzleramt

Vorschreibung von Alarmeinrichtungen bei Gefahr. In diesem Fall durch Schankgas.
Auszug;
Alarmeinrichtungen
§ 12. (1) Die Behörde hat Alarmeinrichtungen vorzuschreiben, wenn auf Grund besonderer Verhältnisse zu befürchten ist, daß der Eintritt einer vorhersehbaren Gefahr nicht rechtzeitig von allen Arbeitnehmer/innen wahrgenommen werden und ihnen daher im Gefahrenfall nicht ausreichend Zeit zur sicheren Flucht oder zum Ergreifen von Maßnahmen zur Gefahrenabwehr verbleiben könnte. Solche Verhältnisse können begründet sein in
1.
der Art der Arbeitsvorgänge oder Arbeitsverfahren,
2.
der Art oder Menge der vorhandenen Arbeitsstoffe,
3.
den vorhandenen Einrichtungen oder Arbeitsmitteln,
4.
der Lage, den Abmessungen, der baulichen Gestaltung oder der Nutzungsart der Arbeitsstätte oder
5.
der höchstmöglichen Anzahl der in der Arbeitsstätte anwesenden Personen.
(2) Alarmeinrichtungen, die der Alarmierung von Arbeitnehmer/innen dienen, dürfen nur außer Betrieb gesetzt werden, wenn Vorsorge getroffen ist, daß die Arbeitnehmer/innen vom Eintritt einer Gefahr unverzüglich verständigt werden können.
(3) Wenn Alarmeinrichtungen, die der Alarmierung von Arbeitnehmer/innen dienen, vorhanden sind, sind mindestens einmal jährlich während der Arbeitszeit Alarmübungen durchzuführen. Über die Durchführung sind Aufzeichnungen zu führen.

Link: Rechtsinformationssytem Bundeskanzleramt

Absatz 2.3 "Druckgase zur Verwendung in Getränkeschankanlagen". Hinweis zum Schutz von Arbeitnehmer

Link: Österreichisches Lebensmittelbuch

Addresse

Austromat Gastronomie Concepts & Maschinenbau Ges.m.b.H
Hauptstraße 60-62
A-2384 Breitenfurt bei Wien

Kontakte

Email: austromat@austromat.at
Phone: +43 (0) 2239 34693